Parodontitis Behandlung in München-Fürstenried

Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose genannt, ist eine Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankung.

Die Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose genannt, ist eine durch bakterielle Zahnbeläge verursachte Entzündung des Zahnhalteapparates, wobei es im schlimmsten Fall zu einem Verlust des Zahnes kommen kann.

Die Hauptbestandteile des Zahnhalteapparates sind Zahnfleisch, Zahnzement, knöchernes Zahnfach und die Haut der Zahnwurzel.

Wann spricht der Zahnarzt Fürstenried von Parodontitis?

Bei der Prophylaxe untersucht Ihr Zahnarzt Forstenried regelmäßig den Zustand Ihres Zahnhalteapparates. Anhand des sogenannten Parodontalen Screening Index (kurz PSI) kann  dabei nicht nur eine pathologische Sondierungstiefe sondern auch eine übermäßige Blutungsneigung Ihres Zahnfleischs festgestellt werden. Es wird erst dann von einer Zahnfleischtasche gesprochen, wenn eine Vertiefung des Spaltes zwischen Zahn und Zahnfleisch um mehr als 3mm eingetreten ist. Dieser Begriff erklärt also einen pathologischen Prozess und beschreibt den Zustand einer bereits vorliegenden Parodontitis.

Parodontitis München

Vorstufe einer etablierten Parodontitis ist die sogenannte Gingivitis. Diese Zahnfleischentzündung ist durch eine frühzeitige Behandlung (Professionelle Zahnreinigung und Mundhygiene-Aufklärung) heilbar. Wird diese Zahnfleischentzündung allerdings nicht therapiert, so entwickelt sich nach und nach eine chronische Parodontitis. Am Ende stehen ohne Behandlung oft die Lockerung und der Verlust von Zähnen, auch solchen, die frei von Karies oder Füllungen waren. Da der Krankheitsverlauf schleichend und anfangs weitgehend schmerzfrei ist, wird die Zahnbetterkrankung vom Patienten meist zu spät wahrgenommen.

Auch im Hinblick auf die Allgemeinmedizin spielt die Parodontitis eine immer größer werdende Rolle. Die zuerst im Mund befindlichen Bakterien gelangen über das entzündete und aufgelockerte Zahnfleisch in die Blutbahn und von dort in den ganzen Körper. Schleichende Entzündungsreaktionen im gesamten Organismus sind die Folge.
Auch die Forschung bestätigt, dass die Gesundheit der Mundhöhle und des Körpers eng miteinander zusammenhängen. So bestehen nicht nur Wechselwirkung zur Zuckerkrankheit (Diabetes), sondern auch zu Atemwegs- und Lungenkrankheiten und der Verkalkung von Gefäßen (Arteriosklerose).

Zahnarztpraxis München Fürstenried Johanna Muhr

Ist eine Parodontitis ansteckend?

Was viele nicht wissen: Ein erkrankter Patient stellt ein hohes Risiko dar, die schädlichen Bakterien auf den Lebenspartner zu übertragen. Bei der Parodontitis handelt es sich nämlich um eine Infektionskrankheit. Wurde eine Erkrankung festgestellt, sollte sich deswegen unbedingt auch der Partner untersuchen lassen – nur so kann eine Gefährdung des gewünschten Therapieerfolges verhindert werden. Zudem ist bereits eine frühe Ansteckung von Mutter zu Kind möglich.

Die Parodontitis Behandlung bei Ihrer Zahnärztin in München

Unsere Paradontitisbehandlung ist eingebettet in ein praxiseigenenes Behandlungskonzept. Dabei stehen die dauerhafte Mundgesundheit unserer Patienten und die regelmäßige Nachsorge einer abgeschlossenen Parodontitistherapie im Mittelpunkt.

Die Behandlung gliedert sich in Folgenden Schritte auf:

  • Ausführliche Diagnostik (auch mittels Röntgenaufnahmen), Aufklärung und Beratung. Im Rahmen der Professionellen Zahnreinigung säubern der Zähne und der umgebenden Strukturen oberhalb des Zahnfleisches durch unsere Prophylaxeassistentinnen, sowie ausführliche Aufklärung und Beratung zur Zahnpflege, Mundgesundheit und Ernährung.
  • Die eigentliche Parodontitistherapie:
    Reinigung der Zahnfleischtaschen unter örtlicher Betäubung, zuerst mit Ultraschallgeräten und anschließend mit Handinstrumenten. Dabei werden die Wurzeloberflächen unterhalb des Zahnfleisches bis zum Boden der Tasche gereinigt und geglättet. Den Abschluss bildet dann die ausführliche Politur aller behandelten Zähne, um etwaige noch vorhandene Rauigkeiten der Zahnoberflächen vollständig zu beseitigen.
  • In schweren und aggressiven Fällen ist unter Umständen eine unterstützende Behandlung mit Antibiotikum sinnvoll und hilfreich.
  • Wesentlicher Punkt der Therapie ist die spätere Nachsorge und Prophylaxe. Es ist essentiell, dass nach jeder erfolgreichen Behandlung das Therapieergebnis nachhaltig gesichert wird. Hierbei spielt auch die regelmäßige professionelle Zahnreinigung eine nicht unerhebliche Rolle. Unsere Patieten sind in ein Recall-System eingebettet, welches eine langfristige Mundgesundheit durch regelmäßige Prophylaxesitzungen gewährleistet. So können eventuell auftretende Rezidive frühzeitig erkannt werden.

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